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WIR BESTIMMEN
IHRE STRATEGIE

Finanzierungsmöglichkeiten

Der Investitionsgrad in der polnischen Wirtschaft steigt zwar in den letzten Jahren sichtlich und konstant an, jedoch ist die Dynamik im Vergleich zu den anderen Mitgliedstaaten nicht zufriedenstellend. Ein Grund dafür mag das Fehlen seitens der Unternehmer an angemessenen Kapazitäten und nicht selten auch an der Motivation, die Ziele für die Einführung von innovativen Geschäftslösungen zu erreichen. Hierbei handelt es sich vor allem um die Forschungs- und Entwicklungsarbeiten, deren Ziel die Ausarbeitung eines Konzepts für eine innovative Technologie oder ein Produkt, Erstellung eines Prototyps und dessen Tests eine Bestätigung ist, dass die Einführung des Prototyps gerechtfertigt ist.

In diesem Zusammenhang wird im Rahmen der neuen finanziellen Vorausschau 2014-2020 unter den EU-Fonds eine ganze Reihe an Programmen angeboten, die Förderung von Forschungsprojekten abzielen. Die Fördermittel für die F+E-Arbeiten können sowohl die großen als auch die dem KMU-Sektor angehörenden Unternehmen beantragen. Die zu beantragenden Förderbeträge hängen von der Gröβe eines Unternehmens sowie von der Art und dem Umfang der Forschungen ab. Bei der finanziellen Vorausschau 2014-2020 ist neu, dass die Fördermittel auf regionaler Ebene zuerkannt werden - fast jede Woiwodschaft sieht ein Auswahlverfahren für das interessanteste Forschungsprojekt vor!

Beispiele von Programmen, die F+E-Tätigkeit von Unternehmen finanzieren lassen

Das Operationelle Programm Intelligentes Wachstum, Maßnahme 1.1.1 Industrielle Forschung und Entwicklungsarbeiten von Unternehmen (Schnelles Verfahren) - eine an die großen und dem KMU-Sektor angehörenden Unternehmen gerichtete Maßnahme

„Schnelles Verfahren“ bietet eine Möglichkeit an, die F+E-Arbeiten finanzieren zu lassen, die aus industrieller Forschung und Entwicklungsarbeiten bestehen. Industrielle Forschung besteht in Forschungen, die auf das neue Wissen und Fähigkeit abzielen, um neue Produkte, Prozesse und Leistungen auszuarbeiten oder bedeutsame Verbesserungen in diesen einzuführen. Die industrielle Forschung kann maximal bis zu 70% gefördert werden. Entwicklungsarbeiten bestehen in Erwerb, Zusammenführen und Nutzung der aktuell vorhandenen Erkenntnisse und Fähigkeiten, um Produktion zu planen und neue oder verbesserte Produkte, Prozesse und Leistungen auszuarbeiten und zu planen. Die Entwicklungsarbeiten können maximal bis zu 45% gefördert werden. Kurz zusammenfassend kann ein F+E-Projekt sämtliche Maßnahmen umfassen, die zur Ausarbeitung eines neuen oder verbesserten Produkts oder neuer oder verbesserten Produktionstechnologie führen, also die von einem Unternehmen zu treffenden Maßnahmen, damit ein an die Bedürfnisse der Kunden besser angepasstes Produkt angeboten werden kann. Die von den Kunden sehr oft genannten Hemmnisse, Mängel oder Fehler leiten die F+E-Prozesse bei den Unternehmen ein. Die Antragsunterlagen werden von dem Nationalen Zentrum für Forschung und Entwicklung bewertet, das danach über die Bezuschussung auch entscheidet. Zu den sehr großen Vorteilen des „Schnellen Verfahrens“ gehört ein sehr zügiges Bewertungsverfahren von den Anträgen. Das NZfFE garantiert, dass die Projekte innerhalb von 60 Kalendertagen ab Antragsannahmeschluss bewertet werden.

Das Operationelle Programm Intelligentes Wachstum, Maßnahme 1.1.2 F+E-Arbeiten, die mit Herstellung einer Pilot-/ Demonstrationsinstallation (Vorführmodell) verbunden sind - die Maßnahme ist an große und die dem KMU-Sektor angehörenden Unternehmen gerichtet

Das „Vorführmodell“ bietet eine Möglichkeit an, die F+E-Arbeiten, die ausschließlich aus Entwicklungsarbeiten unter Berücksichtigung einer Pilotinstallation bestehen, finanzieren zu lassen. Während der Entwicklungsarbeiten wird ein Prototyp in einer der Wirklichkeit ähnelnden Größe aufgebaut und danach werden Tests, Optimierung oder Probeproduktion durchgeführt. Zum Schluss wird eine Lösung ausgearbeitet, die jederzeit eingeführt werden kann. Zu diesem Zeitpunkt wird in der Regel die endgültige technische Dokumentation und eine Patentanmeldung ausgearbeitet. Ähnlich wie bei der Maßnahme 1.1.1 bewertet das Nationale Zentrum für Forschung und Entwicklung die Antragsunterlagen und entscheidet danach über die Bezuschussung.

Das Operationelle Programm Intelligentes Wachstum, Sektorale F+E - Programme

Die Sektoralen Programme sind für Durchführung von großen F+R-Vorhaben bestimmt, die für die Entwicklung der einzelnen Wirtschaftsbranchen/ -sektoren von großer Bedeutung sind. Im Rahmen sektoraler Programme wird ein Vorhaben von einer Unternehmensgruppe eingeleitet, die im Namen einer Branche tätig ist (z. B. über eine technologische Plattform oder Clusterinitiative oder Branchenkammer) und einen Entwurf der Forschungsagenda mit einem konkreten Bedarf der Branche nach den F+E-Arbeiten vorlegt. Die Fördermittel erhalten Projekte, die industrielle Forschung und Entwicklungsarbeiten oder nur Entwicklungsarbeiten vorhaben. Zu den sektoralen Programmen zählen beispielsweise:

  • F+E - Projekte, die im Rahmen des sektoralen Programms INNOCHEM durchgeführt werden;
  • F+E - Projekte, die im Rahmen des sektoralen Programms INNOTEXTILE durchgeführt werden;
  • F+E - Projekte, die im Rahmen des sektoralen Programms INNOSBZ durchgeführt werden;

Die Antragsunterlagen werden ebenso von dem Nationalen Zentrum für Forschung und Entwicklung bewertet, das danach über die Bezuschussung auch entscheidet.

Förderfähige Kosten

Im Rahmen der oben genannten Forschungsprojekte werden unter anderen gefördert:

  • Gehaltskosten von den bei F+E-Arbeiten beschäftigten Personen;
  • Abschreibungen oder Kosten von entgeltpflichtiger Nutzung von Analgen für wissenschaftliche Forschungszwecke und von sonstigen Geräten für Forschungszwecke;
  • Materialkosten (von Rohstoffen, Zwischenprodukten, Reagenzien);
  • Bauelemente der Pilot- oder Demonstrationsinstallation;
  • Laborgeräte (soweit diese nicht als Sachanlage gemäß dem Rechnungswesensgesetz verbucht werden können);
  • Gebäudeabschreibung;
  • Pacht oder ewiges Nutzungsrecht von Grundstücken;
  • Kosten für Unteraufträge.
Bewertungskriterien für die Anträge

Für die mit der Antragsbewertung befassten Institutionen sind bei allen Forschungsprojekten folgende Grundfaktoren von entscheidender Bedeutung, und zwar;

  • Neuheitsmerkmal bei den Projektergebnissen - dieses Merkmal wird als Neuheit zumindest auf dem polnischen Markt verstanden, unter Berücksichtigung der neuen Merkmale und Funktionalität des Produkts im Vergleich zu den bereits auf dem Markt vorhandenen Lösungen;
  • Marktbedarf - dieser wir daraufhin ausgewertet, ob die wirklichen Bedürfnisse von Abnehmern können befriedigt werden und ob das aus den F+E-Arbeiten folgende Produkt oder Technologie wettbewerbsfähig im Vergleich zu den bereits auf dem Markt angebotenen Lösungen sind;
  • Rentabilität der Einführung - diese wird danach gemessen, ob sich die Unternehmensergebnisse unter Berücksichtigung von den hochgerechneten und zu erwartenden Gewinnen sowie der mit der Einführung des oben genannten Produkts oder Technologie in die Geschäftstätigkeit des Antragstellers zusammenhängenden Kosten verbessern werden.

Sämtliche oben genannte Kriterien werden mit Punkten bewertet, deswegen, in Anbetracht des enormen Wettbewerbs, sind sie auch für die Zuerkennung der Fördermittel entscheidend. Wir weisen darauf hin, dass die an die F+E-Vorhaben gerichteten Programme zusätzlich von den Antragsstellern verlangen, dass die letzten über entsprechende Kapazitäten von qualifizierten und erfahrenen Forschungsteams und Führungskräften sowie technischen Mitteln verfügen. Von entscheidender Bedeutung ist auch, dass das Vorhaben in einer der folgenden Nationalen Intelligenten Spezialisierungen reinpasst:

  • Gesunde Gesellschaft;
  • Bio-Agrar-Nahrungsmittel-, Holz/Forst- und Umweltwirtschaft;
  • Nachhaltige Energie;
  • Rohstoffe und Abfallwirtschaft;
  • Innovative Technologien und industrielle Prozesse.

Eine große Rolle spielt auch eine durchdachte und effiziente Managementweise von dem Forschungsvorhaben sowie genaue Überprüfung, ob die in dem Projekt vorgeschlagene Lösung in Form eines neuen oder verbesserten Produkts oder Technologie das geistige Eigentum von Dritten nicht verletzt.